Es scheint, als hätte der Juni den Sommer bereits vorweggenommen, denn der Juli zeigt sich weitestgehend verhalten mit häufigen Schauern. Und so haben die Robbergfreunde bis zum Samstag davor noch gehadert, ob der „wilde“ Sommer-Frühschoppen am Sonntag, den 27. Juli überhaupt stattfinden kann. Und da die Uneinigkeit der Wetterprognosen zu keiner klaren Entscheidung führte, wagten wir es einfach, den Frühschoppen durchzuführen.
Kritischster Punkt war unser Motto „Tiere, die am Robberg leben“. Joe Walz bestückte die Bauzaungalerie mit zahlreichen präparierten Exponaten der heimischen Tierwelt, so wie sie am Robberg zu finden ist. Auch wenn man dem größte Teil davon vermutlich noch nicht persönlich begegnet sein mag. Und diese erstklassigen, detailreiche Ausstellungsstücke vertragen definitiv keinen Regen. Aber entgegen aller Vorhersagen wurden wir am Sonntag Vormittag mit Sonnenschein begrüßt. Und so fanden sich kurz nach 10 Uhr bereits die ersten Gäste ein.
Auch kulinarisch haben wir uns dem Motto der Veranstaltung angepasst. Neben einem bunten, reichhaltigen Buffet gab es gegrillte „Wild“-Bratwurst eines Ettlinger Jägers, frisch gewurstet für unseren Frühschoppen. Dass keine einzige davon die Veranstaltung überlebte, spricht für deren Qualität und hervorragenden Geschmack. Ein frisch gezapftes Bier war hierzu die ideale Ergänzung.
Während Joe Walz mit seinen Geschichten rund um die Tierwelt am Robberg die einzelnen Exponate den interessierten Zuhörern erläuterte, zogen bereits dunkle Wolken am Himmel auf, aber es blieb glücklicherweise noch trocken. Den Rest des Vormittags lauschten die über 40 Gäste noch den Gitarrenklängen von Bernd Tusinger oder begutachteten die von Hannelore Peuker gestaltete Collage mit Aufnahmen des von Joe Walz aufwendig hergerichteten „Ort der Begegnung“ an der Gabelung des Panoramawegs.
Erst kurz vor 13 Uhr kamen die ersten Regentropfen, die das Zusammenräumen dann etwas beschleunigten. Das konnte die gute und ausgelassene Stimmung beim Sommer-Frühschoppen aber nicht trüben, sondern machte eher Lust auf den nächsten Herbst-Frühschoppen.